Wer will, wer will, wer hat noch nicht?

Nach “dukudo” steht nun auch “texteln” zum Verkauf bei Ebay. Die Jungs haben sich finanziell übernommen.

Uns fehlt das passende Budget für ein Projekt von dieser Größe. Finanziell gesehen haben wir uns diesbezüglich übernommen und salopp gesagt einfach mal darauf verlassen, dass sich schon ein Weg finden wird.

Doch den haben sie nicht gefunden. Die Sache mit den Premium-Mitgliedschaften ging schief und ein Investor wurde auch nicht gefunden. Bei diesen Twitter-Klonen sind ja die sms-Kosten der Faktor mit dem alles fällt und steht. Da müssen schon Geldquellen erschlossen werden, Adsense reicht da auf Dauer nicht aus. Offensichtlich ist die Monetarisierung eines solchen Projektes nicht ganz einfach.

Nun hoffen wir, dass ähnlich dem Exit von dukudu, eine gestandenes (Web-)Unternehmen daher kommt und unseren, wie auch neuen, Mitgliedern diesen tollen Service weiterhin zur Verfügung stellt.

Also ich habe kein Interesse und es ist fraglich ob sich so kurz nach dem Verkauf von “dukudo” noch ein so gutes Verkaufsergebnis mit einem Twitter-Klone erzielen läßt. Trotzdem wünsch ich den Jungs alle Gute und viel Glück, es steckt ja nicht nur eine Menge Herzblut in solch einem Projekt, sondern auch viel, viel Arbeit.

Sprachmonster 2.0

Letztens hatte ich einen Artikel auf die Umfrage des Spiegels zu verhassten Begriffen des Netzes geschrieben. Heute nun lese ich im Spiegel die Fortsetzung. Und bis auf die neuen Begriffe des Web 2.0, wie flickern, Blogosphäre, wongen und yiggen stören die Leute sich offenbar an Begriffen wie downloaden, Proggi und posten. Das sind, wie eigentlich die meisten Begriffe des Webs, englische bzw. denglische Begriffe. Interessant wäre doch in diesem Zusammenhang, ob dieselben Leute lieber auf deutsche Wörter zurückgreifen würden? Ich denke nicht. Probieren wir es doch mal aus.

Aus downloaden machen wir herunterladen, naja geht ja noch, oder? Ne eigentlich nicht, weil downloaden hat sich mir jedenfalls zu sehr eingebrannt. Aus Proggi machen wir dann Software, ne geht nicht ist auch englisch. Ok nehmen wir eben Computerprogramm, man da ist wieder Computer drin, so also auch nicht. Nachdem ich in der wikipedia nach Computerprogramm und dann nach Computer geschaut habe, sah ich die Lösung, Computer = Rechner, also Rechnerprogramm (Mist, hätte ich auch selber drauf kommen können). Tolles Wort!
Weiter mit googlen. Mmh das wird schwer, googlen = suchen? Trifft es wohl nicht genau, ach was googlen lassen wir so, dafür gibts kein gescheites deutsches Wort. Oder ist googlen vielleicht sogar deutsch?

Zum schlimmsten Web-Wort wurde in der Umfrage Web 2.0 gewählt. Kann ich mir nur so erklären, das die Leute einfach genervt sind, daß dieses Wort für alles und jeden als Buzz-Wort herhalten muss. Das kann ich ja noch verstehen.

“Das Hijacking-Problem könnte man mit dem header-redirect 301 leicht vermeiden.” Diese Sprache nervt Web-Nutzer.

Was die Web-Nutzer wohl daran nervt, ist das sie den Satz nicht verstehen. Aber wie soll man denn diesen Satz anders sagen? Ich versuch es mal. “Das Übernahme-Problem könnte man mit der 301-Weiterleitung leicht vermeiden”. Man das war doch gar nicht so schwer. Aber verstehen die Leute, ich meine die normalen Webuser, diesen Satz jetzt besser? Ich glaube nicht.

Lassen wir die Kirche also im Dorf und konstatieren. Das der Spiegel hier von Sprachmonstern redet ist ein wenig übertrieben. Es gibt schon einige Begriffe im Netz die bei übermäßiger Beanspruchung schnell den Stutus verhasst erlangen. Andere Begriffe wiederum haben sich im Laufe der Webentwicklung gebildet und sind heute sogar in den normalen Sprachgebrauch übergegangen, ich denke da z.B. an googlen. Und neue Behgriffe werden hinzukommen, genauso wie andere wieder verschwinden. Sie werden uns auf unserer Reise durch die weite Welt des WWW begleiten und wir sollten froh sein nicht auf deutsche Begriffe in diesem Zusammenhang zurückgreifen zu müssen (siehe oben). Aber am Ende ist es doch so, der User macht das Web!

dukudu verkauft

Dukudu wechselt den Besitzer. Die Bieterschlacht auf ebay hat ihr Ende gefunden. Für 43.208 Euro ging die Mikroblogging-Community über den virtuellen Ladentisch. Mit frazr, hatte sich auch ein anderer Twitter-Clone an der Auktion beteiligt. Der neue Besitzer von dukudo heißt nun aber allesklar.com (meinestadt.de). Die Frage ist, ob der Preis von knapp 43.208 Euro für einen Twitter-Clone gerechtfertig ist, denn die große Frage wird sein, wie sich dukudo monetarisieren läßt. Mir ist bis heute nicht klar, wozu diese Twitter-Clone überhaupt dienen, welchen Mehrwert sie dem User bieten. Lassen wir uns mal überraschen wie es weitergeht bei dukudo.

via: deutsche-startups.de

Verhasste Begriffe des Netzes

Eines vorweg, ich als Blogger und internetafiner Mensch habe mit den meisten Begriffen des Web 2.0, ist ja selber solch ein Buzzword, keine Probleme, solange sie nicht in jedem zweiten Satz vorkommen. Doch es gibt auch andere Menschen. Eine britische Studie hat die Abscheu gegen bestimmte Begriffe im Netz untersucht. 2091 britische Erwachsene wurden dazu befragt. Die Top 10 der gehassten Begriffe führt das Wort Folksonomy an. Der Ausdruck wird hier bei uns nicht allzu oft verwendet. Folksonomy ist die gemeinsame Verschlagwortung (tagging) jeglichen Contents, seien es Fotos, Texte usw.. Auf Folksonomy folgt dann Blogosphere, Blog, Netiquette, Blook, Webinar, Vlog, Social Networking, Cookie und Wiki. Im Spiegel gibts dazu jetzt eine Umfrage, verbunden mit der Aufforderung weitere “Wort-Widerwärtigkeiten aus dem Web” einzusenden. Ein paar haben sie schon zusammengetragen, Voipen, Surfen, Web 2.0, Web 3.0, Triple-Play, Quad-Play, Blogosphäre, Wiki, Netiquette und Cookie. Na da fangen wir doch gleich mal an.

Corporate Blogs, Tag, Tagging, Social Bookmarking, yiggen, Problogger, A-Blogger, Blogroll, Mashup, Googlability, Podcast, Ajax, Feed, Startup, Weblog, User Generated Content (UGC), Social Network

reicht noch nicht?

diggen, Second Life, Widget, beta, Adget, rss, flickrn, Copycat, Forenhaftung

noch mehr?

Social Software, CSS 2.0, Permalink, Trackback, Pingback, anpingen, Webservice, API, Vodcast, Tagcloud, XML-RPC, SOAP, REST

sollte erst mal reichen oder? Ach was einige hab ich noch.

Social Community, wongen, XFN, Podcasting, qypen, igoogle, my…space/blog/…

so das reicht. Mein verhasstester Begriff ist Forenhaftung. Denn dieser Begriff trägt dazu bei, dass es Web2.0 Projekte in Deutschland sehr schwer haben und wir Blogger mitunter auch.

Weitere Infos zu Begriffen des Web2.0 gibts im Web2.0 Lexikon, in einem interessanten Beitrag des Schockwellenreiters Jörg Kantel über die Werkzeuge des Web2.0 und in der wikipedia. In der wiki wird auch über das Web 2.0 diskutiert.

YouPorn

youporn wird nicht mehr über google gefunden, jedenfalls nicht über google.de, wenn man nach youporn oder porn sucht. Das berichtet der S-O-S SEO Blog. Mmh.. und wie soll ich jetzt youporn finden um mir youporn Videos anzuschauen? Gerald berichtet darüber, dass youporn nicht von allen Suchmaschienen geblockt wird sondern z.B. von T-Online und Web.de (wobei Web.de alle Seiten mit dem Begriff porn zensiert). Dagegen wird man bei anderen Suchdiensten wie freenet und aol fündig, wenn man nach porn oder youporn oder you porn sucht, obwohl die ihre Daten auch vom Suchlieferanten google beziehen. Gerald versucht auch eine Erklärung zu finden warum youporn nicht mehr im Index von Google gelistet wird und er wagt mal wieder einen Blick in die Zukunft (es darf gewettet werden). Er merkt das Interesse an dem Begriff youporn und porn auch in seinen Statistiken.

Gerald ist auch aufgefallen das google.de am Ende der Serps, wenn man nach youporn sucht, einen Hinweistext einblendet der besagt, dass Seiten aus den Ergebnisse aus rechtlichen Gründen gefiltert wurden. Bei Gerald wurden 2 Ergebnisse gefiltert. Bei meiner Suchanfrage mit dem Keywort youporn wurden gleich 4 Ergebnisse gefiltert.

Aus Rechtsgründen hat Google 4 Ergebnis(se) von dieser Seite entfernt. Weitere Informationen über diese Rechtsgründe finden Sie unter ChillingEffects.org

Um welche PornoSeiten es sich dabei handelt kann nur spekuliert werden. Jedenfalls ist youporn.com nicht mehr in den Serps. Also wird wohl youporn eine der gefilterten Ergebnisse sein. Ich bin diesem Link mal gefolgt und es handelt sich offensichtlich um illegalen Content der sich auf diesen Seiten befindet.

German regulatory body reported illegal material

und weiter

Ihre Suche hätte in den Suchergebnissen einen Treffer generiert, den
wir Ihnen nicht anzeigen, da uns von einer zuständigen Stelle in
Deutschland mitgeteilt wurde, dass die entsprechende URL unrechtmäßig
ist.

Wer hat das nur gemeldet? Die Konkurrenz von youporn oder besorgte Eltern die Ihre Kinder schützen möchten? Also es stimmt schon das es mit dem Jugendschutz auf youporn.com nicht allzuweit her ist, immerhin kann jeder diese Seite betreten ohne einen Alterscheck. Youporn Videos können also auch von Minderjährigen konsumiert werden. Von daher ist die Zensur über die Suchmaschinen vielleicht ein Weg um den Zugang zu Pornoseiten zu erschweren, verhindern kann man ihn so aber nicht. Und wenn nicht alle Suchmaschinen am selben Strang ziehen, siehe die unterschiedlichen Ergebnisse zu youporn auf google.de und google.com dann nützt die Zensur überhaupt nichts. Wer sich also weiter ungehindet youporn Videos anschauen möchte der wird auch in den Suchmaschinen fündig werden. Und so schwer zu merken ist der Name der Domain youporn.com ja auch nicht. Oder?

Websnapr forbidden

Websnapr läuft seit einem Monat und ich habe mich jetzt dazu entschlossen es abzuschalten. Warum? Wie schon in dem Artikel Websnapr Mehrwert oder Gimmick berichtet werden nicht für alle URLs Vorschaubilder erzeugt, oftmals kommt nur ein forbidden request. Das ist nicht gerade angenehm, zumal das Thumbnail dabei ordentlich flackert, jedenfalls im Firefox.

Mit Blogs Geld verdienen

LinkLiftWie der Der Link-Aufbau Blog berichtet garantiert LinkLift für jede von Mittwoch den 11.4.2007 ab 10:00h bis zum Sonntag den 15.4.2007 bis 20:00h angemeldeten Blog eine Umsatzgarantie von 100 Euro. Der einzige Haken dabei ist, daß der Blog mindestens einen Pagerank von 4 haben muss.

Yigg mal wieder offline

Bei der täglichen Bloglese fiel mir gleich auf das heute etwas anders ist. Der Yigg-Button fehlte heute auf diversen Blogs. Beim Aufruf der Yigg-Webseite musste ich feststellen das Yigg mal wieder offline ist. Doch statt einer schnöden Meldung das Yigg im Moment nicht zu erreichen ist, gibts nen nettes Foto. Mal sehn was die Jungs von Yigg wieder basteln.

yigg-offline.jpg

Update: Yigg ist zwar wieder online aber der Yigg-Button funzt noch nicht.

Update 2: Der Yigg-Button funzt wieder.

Web 2.0: Werkzeuge für die Wissenschaft

Unter diesem Tiel hat der Schockwellenreiter auch bekannt als Jörg Kantel eine Ausarbeitung zum Thema Web 2.0 geschrieben. Er befasst sich darin mit den gängigen Werkzeugen des Web 2.0 (RSS, AJAX, Mashup, Social Software usw.).

Ich hatte im Wintersemester 2006/2007 das Vergnügen im Rahmen meines Studiums eine Vorlesungsreihe des Jörg Kantel zu besuchen. Es ging dort auch um das Thema Web 2.0. Die Vorlesung beschäftigt sich mit Weblogs, Wikis, CMS, Hyperlink, Ping, Trackback, RSS, Ajax, SMIL, Webservices and Mashups, Social Software und Social Networks. Wer sich also mit dem Thema Web 2.0 etwas genauer beschäftigen möchte auch ohne das er Student ist kann hier mal einen Blick auf die Vorlesungsfolien werfen.

Wie lange gibt es noch studiVZ?

studivz_logo.jpgstudiVZ hat einen Verhaltenskodex und neue AGBs eingeführt. Insbesondere der Punkt 9 der AGBs, Elektronische Angriffe durch Hacker, Crawler etc. sollte man sich genau durchlesen, ansonsten kanns teuer werden. Da lese ich, dass alleine der Versuch die Sicherheitsbarrieren zu überwinden als Hacking-Versuch gewertet wird:

Hacking-Versuche, d.h. Versuche, die Sicherheitsbarrieren von studiVZ zu überwinden, zu umgehen, oder auf sonstige Art außer Kraft zu setzen

Noch im November hatte studiVZ seine Mitglieder ausdrücklich ermutigt nach Sicherheitslücken im System zu suchen und wollte dafür auch noch bezahlen. Und nun darf man eine Vertragsstrafe in Höhe von mindestens EUR 6.000,00 entrichten wenn man nach Sicherheitslücken bei studiVZ sucht. Ferner ist es eine Unterlassungserklärung abzugeben und Stillschweigen zu wahren. Ob das gut geht? Der lawblog betrachtet die neuen AGBs von studiVZ juristisch etwas genauer. Dort wird angezweifelt ob diese Klauseln juristisch durchsetzbar sind.

Den Mitgliedern von studiVZ können den neuen AGBs innerhalb von zwei Wochen widersprechen. Im Falle eines Widerspruchs behält sich studiVZ das Recht vor die betreffenden Mitglieder-Accounts zu löschen.

Nehmen wir mal an alle Mitglieder widersprechen diesen doch sehr herben AGBs dann dürfte studiVZ bald ohne Studenten dastehen. Dafür gibts dann aber andere Studentverzeichnisse mit weniger regiden AGBs [ Zeeya, Studylounge und Unister]. Eins sollte StudiVZ sich doch eigentlich bewusst sein, Social Networks sind immer von ihren Usern abhängig. Vielleicht muss das StudiVZ erst noch lernen bzw. erfahren.

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